Für Lebensmittelbetriebe, Hausverwaltungen und Industrie
Schädlingsmonitoring für Betriebe in Hagen, Iserlohn, Menden, Hemer und im Sauerland
Laufende Schädlingsüberwachung mit Kontrollstationen, festen Intervallen und einer Dokumentation, die bei Audits nach HACCP, IFS und BRC standhält.
Schädlingsmonitoring heißt: Wir warten nicht, bis jemand eine Ratte im Lager sieht, sondern kontrollieren regelmäßig, ob sich etwas tut. Dafür stehen im Betrieb Kontrollstationen und Monitore an den Stellen, an denen Schädlinge zuerst auftauchen, und ein Techniker prüft sie in festen Abständen. Jede Kontrolle wird protokolliert. Kommt Aktivität auf, wird gezielt bekämpft, dokumentiert und wieder zurückgebaut. Andere Namen für dasselbe: Schädlingsüberwachung, Befallskontrolle, Schädlings-Früherkennung oder, im Qualitätsmanagement, betriebliche Eigenkontrolle. International ist das Monitoring der Kern der integrierten Schädlingsbekämpfung (IPM).
Für Lebensmittelbetriebe ist das Monitoring keine Kür. Die EU-Hygieneverordnung (Verordnung (EG) Nr. 852/2004, Anhang II Kapitel IX) verlangt geeignete Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen, das Veterinäramt fragt bei der Kontrolle danach, und Zertifizierer nach IFS oder BRC wollen Stationsplan, Protokolle und Trendauswertung sehen. Bäckereien, Metzgereien, Gastronomie, Kantinen, Lebensmittelhandel und lebensmittelverarbeitende Betriebe brauchen deshalb ein Monitoring, das zum HACCP-Konzept passt und im Audit ohne Nachfragen durchgeht.
Wir richten das Monitoring für Betriebe in Hagen, Iserlohn, Menden, Hemer, im Märkischen Kreis und im ganzen Sauerland ein, von der Bäckerei mit einer Filiale bis zum Werk mit mehreren Hallen. Unsere Techniker sind Geprüfte Schädlingsbekämpfer (IHK) mit Sachkunde nach Gefahrstoffverordnung, sie kommen in neutraler Kleidung, mit Fahrzeug ohne Aufschrift und zu Terminen, die in den Betriebsablauf passen.
Seit dem 1. Juli 2026: Monitoring ohne Gift
Die Bundesstelle für Chemikalien in der BAuA hat die Zulassungen der Antikoagulanzien, also der üblichen Nagerköder, zum 1. Juli 2026 neu gefasst. Seitdem gilt: Giftköder dürfen erst ausgelegt werden, wenn ein Befall festgestellt ist. Die befallsunabhängige Dauerbeköderung, bei der Köderstationen vorsorglich mit Gift bestückt blieben, ist nicht mehr zugelassen, auch nicht in hygienesensiblen Bereichen wie Lebensmittelbetrieben. Die Mittel selbst sind nur noch für geschulte berufsmäßige Verwender mit Sachkunde erlaubt.
Für Ihr Monitoring bedeutet das: Die Stationen im Betrieb arbeiten giftfrei, mit Non-Tox-Ködern, Schlagfallen und Sichtkontrollen. Sie zeigen Aktivität an, ohne dass ein Wirkstoff im Lager liegt. Erst wenn eine Station anschlägt, setzt der Techniker gezielt und zeitlich begrenzt Köder ein, dokumentiert Befall, Maßnahme und Abschluss und baut die Köder danach wieder ab. Ein Protokoll, das nur zeigt, dass jahrelang Gift lag, reicht bei der nächsten Kontrolle nicht mehr. Wer sein Monitoring noch nach dem alten Muster betreibt, sollte es jetzt umstellen. Wir übernehmen das, auch für Anlagen, die ein anderer Betrieb eingerichtet hat.
Das gilt seit dem 1. Juli 2026
- Giftköder nur nach festgestelltem Befall, nie vorsorglich
- Keine befallsunabhängige Dauerbeköderung, auch nicht in Lebensmittelbetrieben
- Antikoagulanzien nur für geschulte berufsmäßige Verwender mit Sachkunde
- Monitoring giftfrei: Non-Tox-Köder, Schlagfallen, Sichtkontrolle
- Befall, Maßnahme und Abschluss dokumentiert, Köder danach wieder abgebaut
- Köderschutzstationen in 5 m Abstand zu Gewässern und Abläufen
Quelle: Bundesstelle für Chemikalien (BAuA), Zulassungsverfahren Produktart 14, Stand Juli 2026.
Welche Arten von Monitoring wir anbieten
Nicht jeder Betrieb braucht alles. Ein Bäcker braucht anderes als ein Kaltwalzwerk, eine Hausverwaltung anderes als eine Klinik. Wir kombinieren die Bausteine so, wie es zu Ihrem Betrieb und zu Ihren Prüfern passt.
Nagermonitoring
Kontrollstationen für Ratten und Mäuse an Toren, Rampen, Müllplätzen, Kabeltrassen, Lagern und Außenanlagen. Giftfrei bestückt, nummeriert, im Lageplan eingezeichnet. Auf Wunsch Schlagfallen mit Fangmeldung, die den Fang sofort melden statt beim nächsten Kontrolltermin.
Schabenmonitoring
Klebemonitore in Küchen, Spülbereichen, Technikräumen und an Leitungsschächten, dort, wo Schaben zuerst laufen. Die Auswertung zeigt, ob und wo sich ein Befall aufbaut, lange bevor jemand ein Tier sieht. Für Gastronomie, Kantinen und Mehrfamilienhäuser der wichtigste Baustein.
Fluginsektenmonitoring
UV-Lichtfallen mit Klebefolie in Produktion, Verpackung, Metzgerei und Bäckerei. Die Folien werden bei jeder Kontrolle ausgewertet und gewechselt, die Zählung geht ins Protokoll. Zertifizierer sehen daran, ob die Fliegenabwehr an Türen und Toren funktioniert.
Vorratsschädlinge
Pheromonfallen für Lebensmittelmotten und Klebefallen für Käfer in Rohstofflagern, Mühlen, Bäckereien und im Lebensmittelhandel. Sie zeigen Befall in Mehl, Getreide, Nüssen und Trockenware an, bevor eine Charge betroffen ist.
Monitoring nach HACCP
Stationsplan, Kontrollintervalle, Maßnahmen und Verantwortliche so dokumentiert, dass sie sich in Ihr HACCP-Konzept einfügen: Schädlinge als Gefahr, Monitoring als Überwachung, Grenzwerte, Korrekturmaßnahmen, Nachweis. Für Betriebe, die vom Veterinäramt oder von Kunden geprüft werden.
Monitoring für IFS und BRC
Zusätzlich zum HACCP-Monitoring: Trendauswertung je Station, Sicherheitsdatenblätter der eingesetzten Mittel, Sachkundenachweise der Techniker und ein Jahresbericht. Damit liegt im Audit alles auf dem Tisch, was der Auditor zum Kapitel Schädlingsbekämpfung sehen will.
Allgemeines Monitoring
Für Hausverwaltungen, Industrie, Logistik, Kliniken, Pflegeheime, Kitas und Schulen ohne Zertifizierungspflicht: Stationen an den kritischen Stellen, Kontrolle in festen Abständen, Protokoll je Objekt. Der Nachweis für Eigentümer, Träger und Versicherung, dass die Liegenschaft überwacht wird.
Kontrollrundgang und Beratung
Bei jedem Termin geht der Techniker durch Anlieferung, Lager, Müllplatz und Außenanlage und notiert, was Schädlinge anzieht: offene Tore, Spalten im Sockel, Paletten an der Wand, Futterreste. Diese Hinweise stehen im Protokoll, damit Sie die Ursachen abstellen können, bevor eine Station anschlägt.
So richten wir Ihr Monitoring ein
- 1
Begehung und Stationsplan
Ein Techniker geht mit Ihnen durch den Betrieb, von der Anlieferung bis zum Müllplatz. Er legt fest, welche Stationen und Monitore wo hingehören, und zeichnet sie nummeriert in einen Lageplan ein. Bei größeren Objekten sehen wir uns die Sache vorher an und machen Ihnen ein Angebot.
- 2
Einrichtung
Stationen und Monitore werden montiert und beschriftet, giftfrei bestückt und im Plan dokumentiert. Sie bekommen den Stationsplan, die Liste der Materialien und die Sicherheitsdatenblätter für Ihre Unterlagen. Köderstationen stellen wir zur Miete oder verkaufen sie, je nachdem, was für Sie günstiger ist.
- 3
Kontrolle in festen Intervallen
Der Techniker kommt in den vereinbarten Abständen, prüft jede Station, wertet Monitore aus und protokolliert das Ergebnis digital, mit Datum, Station und Befund. Auffälligkeiten meldet er Ihnen direkt vor Ort, nicht erst im Jahresbericht.
- 4
Maßnahme bei Befall
Schlägt eine Station an, wird gezielt bekämpft: Köder nur an den betroffenen Stellen, zeitlich begrenzt, mit Befallsermittlung, Maßnahme und Abschluss im Protokoll. Danach werden die Köder wieder abgebaut, und die Station läuft giftfrei weiter.
- 5
Nachweis für Prüfer
Sie erhalten je Objekt die Dokumentation, die Veterinäramt, Zertifizierer und Kunden sehen wollen: Stationsplan, Protokolle, Trend je Station, Sachkundenachweise, Sicherheitsdatenblätter. Alles so aufbereitet, dass das Audit ohne Nachfragen durchgeht.
Für wen wir Monitoring einrichten
Lebensmittelverarbeitung
Fleisch- und Wurstwaren, Backwaren, Süßwaren, Getränke, Tiefkühlkost: überall dort, wo Rohstoffe angeliefert, verarbeitet und gelagert werden. Nager, Schaben, Fluginsekten und Vorratsschädlinge in einem Monitoring, dokumentiert für HACCP, IFS und BRC.
Bäckereien, Metzgereien und Lebensmittelhandel
Filialbetriebe mit mehreren Standorten bekommen ein Monitoring, das an jedem Standort gleich aufgebaut ist, mit einem Ansprechpartner und einer Dokumentation je Filiale.
Gastronomie, Hotels und Kantinen
Küche, Spülbereich, Lager, Müllraum und Außengastronomie. Schabenmonitore und Nagerstationen, Kontrolle in Zeiten, in denen kein Gast im Haus ist.
Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen
Müllstandplätze, Keller, Tiefgaragen und Außenanlagen. Monitoring je Liegenschaft mit Nachweis für Eigentümer und Beirat, dazu die Rattenbekämpfung, wenn eine Station anschlägt.
Industrie, Lager und Logistik
Tore, Rampen, Kabeltrassen, Verpackungslager und Kantinen. Für Zulieferer der Autoindustrie und Lebensmittellogistik so dokumentiert, wie Kundenaudits es verlangen.
Kliniken, Pflegeheime, Kitas und Schulen
Küchen, Lager, Müllräume und Außenanlagen. Termine, die den Stationsbetrieb und den Kita-Alltag nicht stören, giftfrei dort, wo Kinder und Patienten sind.
Was kostet ein Schädlingsmonitoring?
Der Preis hängt von der Zahl der Stationen und Monitore, vom Kontrollintervall und von der Zahl der Standorte ab. Nach der Begehung bekommen Sie ein Angebot mit einem festen Preis je Kontrolltermin und einem festen Preis für die Einrichtung. Die Miete oder der Kauf der Stationen steht getrennt im Angebot. Maßnahmen bei Befall werden je Termin zum vorher genannten Festpreis abgerechnet, nicht pauschal, weil niemand vorher weiß, ob und wie oft eine Station anschlägt.
Sie zahlen per Rechnung und überweisen, Bargeld nehmen unsere Techniker nicht an. Die telefonische Erstberatung ist kostenlos: Am Telefon klären wir, welche Bausteine Ihr Betrieb braucht, was die Einrichtung kostet und wann die Begehung möglich ist.
Einsatzgebiet für das Monitoring
Wir betreuen Betriebe in Hagen und im gesamten Märkischen Sauerland, mit festen Touren durch das Lennetal, das Volmetal und das Hönnetal. Filialbetriebe mit Standorten in mehreren Städten bekommen einen Ansprechpartner für alle.
Häufige Fragen zum Schädlingsmonitoring
Ist ein Schädlingsmonitoring für meinen Lebensmittelbetrieb Pflicht?
Die EU-Hygieneverordnung verlangt geeignete Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen, und das HACCP-Konzept muss die Gefahr durch Schädlinge abdecken. Wie Sie das umsetzen, ist Ihre Sache, aber das Veterinäramt und jeder Zertifizierer erwarten in der Praxis ein dokumentiertes Monitoring mit Stationsplan und Protokollen. Ohne diese Unterlagen wird das Audit schwierig.
Was hat sich am 1. Juli 2026 geändert?
Antikoagulanzien, die üblichen Nagerköder, sind seitdem nur noch für geschulte berufsmäßige Verwender zugelassen und dürfen nur nach festgestelltem Befall eingesetzt werden. Die vorsorgliche Dauerbeköderung ist auch in Lebensmittelbetrieben nicht mehr erlaubt. Ein Monitoring muss deshalb giftfrei arbeiten und den Befall nachweisen, bevor Gift ins Spiel kommt. Wir stellen bestehende Anlagen darauf um.
Wie oft kommt der Techniker?
Das legen wir bei der Begehung fest, abhängig von Branche, Prüfern und Lage des Betriebs. Ein Betrieb mit IFS-Zertifikat braucht engere Intervalle als eine Hausverwaltung mit einem Müllplatz. Das Intervall steht im Angebot und im Stationsplan, damit es im Audit nachvollziehbar ist.
Kann ich das Monitoring selbst machen?
Sichtkontrollen und giftfreie Stationen dürfen Sie selbst betreiben, und viele Betriebe tun das für die Zeit zwischen unseren Terminen. Sobald Gift eingesetzt werden muss, braucht es die Sachkunde nach Gefahrstoffverordnung, und die Dokumentation für IFS oder BRC verlangt Sachkundenachweise und Sicherheitsdatenblätter. Deshalb übernehmen wir in der Regel beides: das Monitoring und die Bekämpfung.
Was ist mit unseren bestehenden Köderstationen?
Die können meist bleiben. Wir prüfen, ob Standorte und Zustand passen, ersetzen defekte Stationen, stellen die Bestückung auf giftfrei um und übernehmen sie in einen neuen Stationsplan. Sie müssen nicht alles neu kaufen.
Bekomme ich die Unterlagen für das Audit rechtzeitig?
Ja. Die Protokolle werden bei jedem Termin digital erfasst, Stationsplan, Trendauswertung und Nachweise liegen laufend vor. Sagen Sie uns den Audittermin, dann bringen wir die Unterlagen vorher auf den aktuellen Stand.
Wenn Sie in Hagen, Iserlohn, Menden, Hemer oder im Sauerland ein Schädlingsmonitoring einrichten oder ein bestehendes auf die Regeln seit 2026 umstellen wollen, rufen Sie an oder nutzen Sie die Kontaktseite. Am Telefon klären wir, welche Bausteine Ihr Betrieb braucht, was die Einrichtung kostet und wann die Begehung möglich ist. Die Erstberatung kostet nichts.
Monitoring einrichten oder umstellen? Ein Anruf reicht.
Die telefonische Erstberatung kostet nichts. Am Telefon klären wir, welche Bausteine Ihr Betrieb braucht, was die Einrichtung kostet und wann die Begehung möglich ist.
