S. Wagenschwanz GmbH, Betriebshygiene & Schädlingsbekämpfung

Schädlingsbekämpfung in Hagen und im Sauerland

Fliegenbekämpfung in Hagen, Iserlohn, Menden, Hemer und im Sauerland

Ihr Kammerjäger für Fliegen in Hagen und im Sauerland: Brutstätte finden, Lichtfallen setzen, Festpreis je Termin.

Ein paar Fliegen im Sommer sind normal. Ein Problem sind sie, wenn im Gastraum jeden Tag Dutzende an der Scheibe sitzen, in der Metzgerei Schmeißfliegen um die Theke kreisen oder in der Küche aus dem Abfluss kleine schwarze Fliegen aufsteigen. Fliegen sitzen auf Kot, Müll und Kadavern und danach auf dem Brot. Jede Fliege trägt Keime im Rüssel und an den Beinen, und ein Weibchen legt mehrere hundert Eier in alles, was verrottet.

Wir bekämpfen Fliegen in Hagen, Iserlohn, Menden und Hemer und im Umland, vor allem in Gastronomie, Bäckereien, Metzgereien, Lebensmittelhandel, Landwirtschaft und Pferdehaltung. In den ländlichen Lagen des Märkischen Sauerlands kommen Stallfliegen von Höfen zu den Nachbarn, in Innenstädten sind es Müllplätze, Biotonnen und Fettabscheider, die Fliegen anziehen.

Fliegen sprühen bringt für einen Abend Ruhe. Was wirklich hilft, ist die Brutstätte zu finden: den Abfluss mit Fettschicht, die undichte Biotonne, den Kadaver in der Zwischendecke, den Misthaufen. Dazu kommen UV-Lichtfallen an den richtigen Stellen und Hygiene, die die Vermehrung stoppt. Für jeden Termin nennen wir vorher einen Festpreis, gezahlt wird per Rechnung.

Welche Fliegen es sind und was das bedeutet

Stubenfliege

Grau, sechs bis acht Millimeter, sitzt an Fenstern, Lampen und Lebensmitteln. Sie brütet in Müll, Kompost, Mist und feuchten Speiseresten. Viele Stubenfliegen im Gebäude heißen: In der Nähe verrottet etwas Organisches, oft im Müllraum, in der Biotonne oder auf einem Hof in der Nachbarschaft.

Schmeißfliege

Groß, metallisch blau oder grün, laut. Schmeißfliegen legen ihre Eier in Fleisch, Fisch und Kadaver. Tauchen plötzlich viele in einem Raum auf, liegt oft ein totes Tier in der Zwischendecke, im Kamin oder unter dem Dach: eine Maus, eine Ratte, ein Vogel. In Metzgereien und an Fischtheken sind sie die Hauptgefahr.

Fruchtfliege

Zwei bis drei Millimeter, bräunlich mit roten Augen, schwebt über Obst, Wein, Bier und Leergut. Sie brütet in gärenden Resten: Obstschale, Pfandflaschen, Saftreste im Ausguss, Bierleitungen, Spüllappen. In Bars, Bäckereien und Getränkelagern kann sie in Tagen zur Plage werden.

Abflussfliege

Kleine, pelzige, dunkle Fliegen, die an Fliesen im Bad oder in der Küche sitzen und träge auffliegen. Ihre Larven leben im Biofilm von Abflüssen, Bodenabläufen, Fettabscheidern und Kondensatwannen. Sie zeigen an, dass ein Abfluss lange nicht gründlich gereinigt wurde oder Wasser irgendwo steht.

Larven und Maden

Weiße Maden im Mülleimer, in der Biotonne oder unter dem Kühlschrank sind Fliegenlarven kurz vor der Verpuppung. Wer Maden sieht, hat die Brutstätte gefunden. Dann geht es darum, sie zu beseitigen und die Puppen in der Umgebung mitzunehmen, nicht darum, die Fliegen an der Scheibe zu jagen.

Betriebe und Orte mit Fliegenproblemen

Gastronomie und Bäckerei

Offene Türen im Sommer, Speisereste im Abfall, Fettabscheider, Getränkelager mit Leergut: Fliegen im Gastraum kosten Gäste und fallen bei der Lebensmittelüberwachung auf. Wir prüfen Müllraum, Abflüsse und Leergut und setzen Lichtfallen so, dass sie von außen nicht sichtbar sind und nicht über Lebensmitteln hängen.

Metzgerei und Fischhandel

Schmeißfliegen an der Theke sind ein Hygieneproblem ersten Ranges, weil sie Eier in Fleisch legen. Hier zählen Türschleusen, Fliegengitter, Lichtfallen im Verkaufs- und Produktionsraum und ein sauberer Abfallraum mit gekühlter Lagerung der Fleischabfälle.

Landwirtschaft und Pferdehaltung

Ställe, Misthaufen und Futterlager sind die größten Fliegenbrutstätten der Region. Von dort ziehen Stallfliegen zu Wohnhäusern und Nachbarn. Wir arbeiten in Ställen mit Larvenbekämpfung im Mist, Ködern an den Wänden und einem Hygieneplan für Mistlager und Tränken.

Müllplätze und Biotonnen

Müllstandplätze von Wohnanlagen, Container hinter Supermärkten und Biotonnen in der Sonne sind Brutplätze für Stuben- und Schmeißfliegen. Für Hausverwaltungen reinigen und behandeln wir Müllräume und beraten zu Standort, Deckeln und Leerungsrhythmus.

Abflüsse und Fettabscheider

In Großküchen, Kantinen und Hotels sitzen Abflussfliegen im Biofilm von Bodenabläufen, Fettabscheidern und Spülstraßen. Die Bekämpfung ist eine Reinigungsaufgabe: Biofilm entfernen, Abläufe mit Enzymreinigern behandeln, Wasserstände prüfen. Dazu Lichtfallen für die Tiere, die schon fliegen.

Wohnhaus mit totem Tier

Wenn in einem Zimmer über Nacht Dutzende Schmeißfliegen an der Scheibe sitzen, liegt fast immer ein Kadaver in der Nähe: Maus in der Zwischendecke, Vogel im Kamin, Marder unter dem Dach. Wir suchen den Kadaver, entfernen ihn, desinfizieren und behandeln die Puppen im Umfeld.

So bekommen wir Fliegen in den Griff

  1. 1

    Art bestimmen, Brutstätte suchen

    Der Techniker bestimmt anhand der Tiere und der Fangzahlen, um welche Fliege es geht, und sucht die Brutstätte: Müllraum, Abflüsse, Fettabscheider, Leergut, Kompost, Stall, Zwischendecke. Ohne diesen Schritt ist jede Bekämpfung ein Tropfen auf den heißen Stein.

  2. 2

    Brutstätte beseitigen

    Maden und Puppen werden mit einem Larvenmittel behandelt, Abflüsse vom Biofilm befreit, Kadaver entfernt und die Stelle desinfiziert. Was bauliche Ursache hat, ein undichter Bodenablauf oder ein Müllraum ohne Lüftung, benennen wir Ihnen für Hausmeister oder Handwerker.

  3. 3

    UV-Lichtfallen montieren

    In Gastronomie, Metzgerei, Bäckerei und Lager montieren wir UV-Lichtfallen mit Klebefolie, die fliegende Insekten anziehen und festhalten, ohne Insektizid und ohne dass Tiere zerplatzen. Wir platzieren sie fern von Fenstern und nicht über Lebensmitteln. Röhren und Folien tauschen wir bei den Kontrollterminen.

  4. 4

    Gezielte Behandlung der Ruheplätze

    Bei starkem Befall behandeln wir Ruheflächen der Fliegen an Wänden, Decken und in Müllräumen mit einem zugelassenen Mittel oder setzen Fliegenköder in Ställen und Abfallräumen. In Küchen bleibt es bei Fallen und Hygiene, damit nichts in Lebensmittel gelangt.

  5. 5

    Kontrolle und Hygieneplan

    Nach zwei bis drei Wochen zählen wir die Fänge auf den Folien und sehen, ob die Brutstätte wirklich weg ist. Bei Betrieben legen wir einen Hygieneplan fest: Leerungsrhythmus, Abflussreinigung, Türschleusen, Fliegengitter. Wie viele Termine nötig sind, hängt von der Ursache ab, jeder hat seinen festen Preis.

Fliegenbekämpfung: Kosten und Festpreis je Termin

Bei Fliegen hängt der Preis von der Ursache ab: Ein toter Vogel im Kamin ist ein anderer Fall als eine Metzgerei mit Lichtfallen und laufender Kontrolle. Nach dem Telefonat nennen wir einen Festpreis für den ersten Termin, Kontrolltermine und Lichtfallen werden getrennt und ebenfalls zum festen Preis angeboten. Einen Gesamtpreis gibt es nicht, weil die Zahl der Termine von der Ursache abhängt.

Sie zahlen nach jedem Termin per Rechnung und Überweisung, Bargeld nehmen wir nicht an. Privathaushalte können 20 Prozent der Arbeitskosten nach § 35a EStG absetzen, bis 4.000 Euro im Jahr. Betriebe buchen Bekämpfung und Lichtfallen als Betriebsausgabe.

Rechtliches zu Fliegen

Lebensmittelhygiene und HACCP

Betriebe, die mit Lebensmitteln umgehen, führen ein Eigenkontrollsystem nach HACCP, und Schädlingsüberwachung ist ein fester Teil davon. Fliegen an der Theke oder in der Küche sind ein Hygienemangel, den die Lebensmittelüberwachung beanstandet. Lichtfallen, Kontrollprotokolle und ein Hygieneplan gehören deshalb in die Dokumentation.

Lichtfallen und Klebefolien sind zulässig

Das Verbot von Klebefallen im Tierschutzgesetz betrifft Wirbeltiere. Gegen Fliegen und andere Insekten sind Klebefolien in UV-Lichtfallen erlaubt und in Lebensmittelbetrieben Standard. Elektrische Gitter, die Insekten zerplatzen lassen, gehören nicht in Räume mit offenen Lebensmitteln.

Wer im Mietshaus zuständig ist

Fliegen aus dem Müllraum oder aus Abflüssen des Hauses sind Sache des Eigentümers oder der Hausverwaltung. Laufende Ungezieferbekämpfung im Haus zählt zu den Betriebskosten nach § 2 Nr. 9 BetrKV. Fruchtfliegen in der eigenen Küche sind ein Fall für den Mieter selbst.

Fliegen im Betrieb: Monitoring statt Einzeleinsatz

Für Gastronomie, Metzgereien, Bäckereien, Lebensmittelhandel, Lebensmittelproduktion, Landwirtschaft und Hausverwaltungen binden wir die Fliegenbekämpfung in das laufende Monitoring ein. Die Lichtfallen werden bei jedem Kontrolltermin ausgezählt, Folien und Röhren getauscht, die Fangzahlen je Standort digital erfasst. Steigen die Zahlen, suchen wir die Ursache, bevor der Gast oder der Kontrolleur etwas bemerkt. Stationsplan, Protokolle und Sicherheitsdatenblätter liegen für Lebensmittelüberwachung und Audits nach IFS oder BRC bereit. Für Höfe und Pferdeställe planen wir die Saison von Mai bis September mit Larvenbekämpfung im Mist.

Einsatzgebiet für Fliegenbekämpfung

Fliegen bekämpfen wir in Betrieben und Wohnhäusern in Hagen, Menden, Balve und Breckerfeld, in den Innenstädten wie auf den Höfen des Märkischen Sauerlands. Die Hauptsaison läuft von Mai bis Oktober, Abfluss- und Fruchtfliegen sind in beheizten Räumen das ganze Jahr aktiv.

Häufige Fragen zur Fliegenbekämpfung

Woher kommen plötzlich so viele Schmeißfliegen im Haus?

Fast immer von einem toten Tier in der Nähe: Maus in der Zwischendecke, Vogel im Kamin, Ratte im Keller. Die Fliegen schlüpfen aus dem Kadaver und suchen das Licht am Fenster. Nach ein bis zwei Wochen hört es von selbst auf, wenn der Kadaver vertrocknet ist. Wer nicht warten will, lässt ihn suchen und entfernen.

Wie werde ich Fruchtfliegen in der Küche los?

Obst in den Kühlschrank, Leergut ausspülen und raus, Biomüll täglich leeren, Abfluss mit heißem Wasser und Spülmittel durchspülen, Spüllappen wechseln. Nach einer Woche ohne Brutplatz sind sie weg. Bleiben sie, brütet etwas Verstecktes: ein umgekipptes Saftglas hinter dem Schrank, ein Abfluss mit Biofilm.

Funktionieren UV-Lichtfallen wirklich?

Ja, wenn sie richtig hängen: fern vom Tageslicht, in Flugrichtung der Tiere, nicht über Lebensmitteln, Röhren jährlich getauscht. Eine Lichtfalle im Fenster bringt nichts, weil die Sonne heller ist. Sie ersetzt aber nicht die Beseitigung der Brutstätte, sonst fangen Sie jeden Tag neue.

Sind Fliegen im Betrieb ein Grund für eine Beanstandung?

Ja. Fliegen in Küche, Verkaufsraum oder Lager gelten als Hygienemangel, und die Lebensmittelüberwachung erwartet, dass der Betrieb Maßnahmen und Kontrollen nachweisen kann. Mit Lichtfallen, Protokollen und einem Hygieneplan sind Sie auf der sicheren Seite.

Wie viele Termine braucht eine Fliegenbekämpfung?

Bei einem Kadaver oder einer Biotonne ein Termin. In Gastronomie und Metzgerei meist zwei: Ursache beseitigen, Fallen montieren, nach drei Wochen kontrollieren. Ställe und Betriebe mit dauerhaftem Risiko werden in festen Intervallen betreut. Jeder Termin hat einen Festpreis, den Sie vorher kennen.

Leistungen, die oft zusammen anfallen

Schabenbekämpfung

Ihr Kammerjäger für Schaben in Hagen und im Sauerland: diskret, mit Gelköder, Monitoring und Festpreis je Termin.

Wespenbekämpfung

Ihr Kammerjäger für Wespen in Hagen und im Sauerland: Nest gefunden, Termin vereinbart, ein Einsatz zum Festpreis je Termin.

Rattenbekämpfung

Ihr Kammerjäger für Ratten in Hagen und im Sauerland: schnell, diskret und mit Festpreis je Termin.

Wenn Fliegen in Ihrem Betrieb oder Ihrem Haus mehr sind als ein paar Tiere am Fenster, rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp, gern mit Foto. Wir sagen Ihnen, um welche Art es geht, wo die Ursache vermutlich liegt und was der erste Termin kostet. Termine sind meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen möglich, für Lebensmittelbetriebe mit akutem Problem oft noch am selben Tag.

Fliegen loswerden? Rufen Sie an.

Die telefonische Erstberatung kostet nichts. Am Telefon klären wir, was zu tun ist, was der erste Termin kostet und wann ein Termin möglich ist. Bei größeren Objekten sehen wir uns die Sache auf Wunsch vorher an und machen Ihnen ein Angebot.